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02

Mär

2016

Verspätung

SITE UPDATES

nochmal Awards erhalten

neues Layout

Gedankenschnipsel

Seiten optimiert

 

Wer kommt schon gerne zu spät ? + gesunder Start 

 

AUDREY

fühlt sich zärtlich umgarnt.

Wer wohl der Verführer ist ?

 

MINI

ist ausgeruht und immer noch lebendig biatches<3


Bisschen verschlafen und du ?

In unserer gemeinsamen Whatsapp Gruppe "Designschule" (LOL dieser einfallsreicher Name) wird dauernd gemeldet, warum, wie oft, wie lange, und ob man überhaupt zu spät kommt.

Und ich bin einer der häufigsten, die sich dauernd und nur deshalb meldet. 

 

06:35? Na - noch 5 Minuten hinlegen. 

06:40? Hm, ist noch zu früh. 10 Minuten!

06:50? In 20 Minuten sollte ich schon aus dem Haus sein... 

07:00. Puh, ich hab echt kein Bock aus dem Bett zu steigen. Es ist noch so schön warm!

07:15! SHIT

 

Und egal wie schnell ich meine Zähne putze, mich anziehe, mich schminke - ich schaff es trotzdem immer wieder zu spät zu kommen. Und damit meine ich so ziemlich 30 Minuten. Dabei versuche ich mich doch zu beeilen! Naja, "Versuchen" ist schon zu viel gesagt. Ich habe nicht mal ein schlechtes Gewissen und nehme mir alle Zeit der Welt, um meine Klamotten in Ruhe auszusuchen, zu frühstücken, mich erneut zu schminken bis es mir passt, hin und her zu schauen, mich vorm Spiegel zu drehen. Es hilft einfach nichts. 

 

Mich plagt einfach kein Gewissen mich zu beeilen.

 

Wenn es nur dabei bleiben würde, wäre eine Verspätung mein kleinstes Problem. Aber gleich nachdem ich die Tür hinter mich lasse und zur Bushaltestelle renne, gehe ich gehetzt jedes Szenario im meinem Kopf durch. Welche Ausrede soll ich heute benutzen? War der Bus schuld? Die Ubahn? Die Tram? So viel Stau! Oder doch einfach verschlafen? Mein Problem ist einfach, dass ich im Nachhinein ein schlechtes Gewissen habe. Toll, oder? Anstatt es von Anfang an gleich richtig zu machen, möchte ich es lieber im Nachhinenin bereuen. Was habe ich verpasst? Oh Gott, sie schaut mich schon wieder so böse an. Hoffentlich haben sie die Anwesenheit noch nicht kontrolliert.

Ich denke mal, mir kauft keiner mehr irgendeine Ausrede ab, egal wie nah sie an der Wahrheit dran ist, denn im Grunde kann jeder genau sehen, wie mir die ganze Sache nicht Leid tut. Aber ein schlechtes Gewissen hab ich trotzdem - check ich selbst nicht.

 

Aber eigentlich möchte ich gar nicht zu spät kommen. Es ergibt sich einfach! 

Manchmal war ich einfach zu lange wach und hab wie gestern an AG gearbeitet, manchmal war ich auch zu sehr in Animes oder Dramen versunken und wollte nicht mehr weg. Schlaf? Braucht eh keiner! (lol) 

Und jeden Morgen könnte ich mich für diesen Gedanken grün und blau schlagen. 

Dann liege ich also im Bett - halb schlafend - nicht wach - noch gar nicht wach - und muss mich irgendwie zwingen aus dem Bett zu steigen. Mir scheint diese Tat jedes mal aufs Neue als eine große, unüberwindbare und durchaus anstrengende Herausforderung. Diese Überwindungskraft, die hab ich nicht.

 

So Leid es mir also auch tut, das ganze Zeugs wie Schule oder Arbeit fängt einfach viel zu früh an. Wenn man mal bedenkt, dass die meisten Unis um 9 Uhr anfangen, warum kann man dies nicht gleich auf alle Schulsysteme anwenden? Ich bin nun einfach mal kein Morgenmensch. Ich bin nachts viel produktiver und auf jeden Fall motivierter als in der Früh. Das kommt wahrscheinlich von meinem Abreitsrythmus. 

Die Devise "Zuerst der Spaß, dann die Arbeit!" hat bei mir bis jetzt immer wunderbar geklappt - abgesehen mal von meinem akutem Schlafmangel haha

 

Und so zieht es sich weiter

Zu Audrey Grey und anderen Terminen. Ich muss sagen, eine kleine Pause hat mir wirklich gut getan - auch wenn sie eher unabsichtlich als gewollt war. Währendessen ist so viel passiert, dass ich nicht mal wirklich Zeit hatte, mich mit schlechten Gewissen zu plagen (ich sehs schon - Wort des Tages: schlechtes Gewissen lol).

 

Meine Freunde gönnen sich alle Freiwilligendienste im Ausland, gefühlt muss jeder mit dem Unistress fertig werden, ich hab mein Handy geschrottet und war 2- 3 Wochen lang unerreichbar. Das war übrigens mal eine - andere - Erfahrung (haha), in der ich mir eingestehen musste, dass ich es unerträglich fand unerreichbar zu sein. Es war echt kompliziert noch irgendwelche Termine auszumachen, ich ging nur noch ungern raus, weil es viel zu nervig war, jeden anzurufen - vorallem die Leute, die kein Facebook hatten (boah, das war ne Aktion!), und generell hat mir meine Musik gefehlt, weil ich praktischer Mensch natürlich kein MP3 mehr hatte. 

 

Mit Spotify Pro durfte ich mich also eine Woche lang begnügen und danach mussten Bücher herhalten.

Solang ich Musik hatte, musste ich nichts in der Ubahn machen. Es war auch so schön gedankenlos aus dem Fenster zu schauen und sich von der Bahn treiben lassen. Aber ohne Musik sah alles wieder anders aus. Plötzlich nimmst du jedes Störgeräusch war. Jeder Klingelton fällt dir auf, jedes klitzkleine Detail an der Wand, denn was hattest du denn noch besseres zu tun, als dich von Kleinkram ablenken zu lassen?

Das war schon ziemlich nervig und irgendwann schloss ich einfach meine Augen und schlief die halbe Fahrt durch. 

Um das Thema Verspätung ganz galant aufzugreifen - in der Zeit kam ich deshalb am meisten zu spät - vorallem auch weil ich keine Uhr bei mir hatte haha

 

Generell

habe ich AG ein neues Layout verpasst und ich merke schon wieder wie sehr mich das Optische beeinflussen kann. Gestern wuselte ich also noch eine gefühlte Ewigkeit vor dem Laptop, weil mir das Layout so sehr gefiel haha 

Mit dem Frühlingsanfang im Layout zieht sich zudem meine Motivation mit, denn inspiriert war ich schon die ganze Zeit, nur meine Faulheit stand mir die ganze Zeit im Weg.

Ich überlege vorallem auch noch, ob ich nicht einfach die Webreviews schließe oder wenigstens offline lege, weil es mir einfach keinen Spaß macht und das der einzige Faktor war, der meine Unlust förderte.

Mal sehen, mal sehen wie ich das löse - aber die eingegangenen Anfragen will ich noch bearbeiten - so viel Diszpilin muss auch mal sein :P

 

Zudem möchte ich dir eine neue Rubrik vorstellen: Gedankenschnispel.

Sie hat zwar noch keinen (bzw nicht viel)  Inhalt, weil ich in 2 Stunden wieder aus dem Haus muss, aber im Grunde möchte ich in diesem Teil alle meine angefangenen Ideen oder einfach - ja - Schnipsel von einigen unausgedachten Gedanken einfangen und dir in einer Art Zeichnung mit Text zeigen.

 

Außerdem hatten wir letzte Woche eine Bonuswoche, in der wir in Gruppenarbeit an einem Projekt arbeiteten und dies dann am Tag der Offenen Tür ausstellen durften. Das Thema war Archive der Zukunft und wir beschäftigten uns mit der Technik mechanisches Schreiben.

 

Wer sich darunter nichts vorstellen kann:

Es wird ein zufälliges Wort gegeben (in unserem Fall ein Wort, das mit Zukunft zu tun hatte) und darüber wird erstmal 3 Minuten ein Brainstorming gemacht. Danach fangen die nächsten 20 Minuten an, in dem du als Schreiber nicht einmal aufhören darfst zu schreiben. In der Zeit musst du alles mögliche festhalten, das mit dem Wort zu tun hat - oder auch nicht mit dem Wort zu tun hat. Das ist ziemlich egal, denn im Endeffekt geht es nur um deinen Gedankenfluss, den du aufs Papier bringen sollst. Dabei kannst du auch unvollständige Sätze schreiben, Worte immer wieder wiederholen oder Einzelnes hintereinander reihen. Am Ende wird dann alles so wie es ist vorgelesen und man kann echt überrascht werden, was für geniale Textteile entstehen. Der "Hab ich das echt geschrieben?" Moment war bei uns auf jeden Fall dabei.

 

Dieses Konzept hat mir an unserem Projekt ziemlich gut gefallen, weshalb ich mir überlege, diese Texte in Audrey Grey zu stellen. Ich weiß nur nicht genau wie ich sie reinstellen soll - ob es in einem Fließtext besser rüberkommt oder auf ein Bild geschrieben hübscher wirkt ? Oder ich setz es in die Kategorie: Gedankenschnipsel rein...

Da bin ich noch am Überlegen, wie es wohl am besten umzusetzen wäre, aber ich kann es jedem empfehlen sich einmal für 20 Minuten hinzusetzen und einfach loszuschreiben. Ich finde diese Technik hat irgendwie eine beruhigende Wirkung - ja auch eine ziemlich einen psychologischen Einfluss. Als würdest du dabei deine Gedanken unbewusst ordnen oder das unnötige rausschmeißen. So ging es mir zumindest.

 

Mini

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