just some thougts

 

Der eigentliche Punkt von diesem Eintrag hier ist, dass ich unbedingt mitteilen muss, wie viel ich an der Webseite gearbeitet habe. Ganz im Hintergrund natürlich. Sehr fleißig und vorbildlich wie immer !

 

Okay, ich muss gestehen, ich war für einige Tage ziemlich erschöpft und konnte mich nicht noch nach der Arbeit an den Rechner setzen, obwohl das ganze gfxen ziemlich viel Spaß macht, weil man im Nachhinein seine Kreationen bestaunen, bewundern kann, beziehungsweise - stolz ist und diese stundenlang anstarren will (bitte sagt nicht, es geht nur mir so).


Nichts desto trotz, es war anstrengend, auch wenn ich viel Trinkgeld gemacht und viele Komplimente gekriegt habe ( haha was man als Eisverkäuferin alles erlebt), ich würde liebend gerne zuhause sitzen und zeichnen.

 

Ja, mal wieder zeichnen wäre nicht schlecht! Ich finde zur Zeit einfach kaum Freiraum, in dem ich mich kurz hinsetzen kann und einfach meine Stifte rauspacke und anfange.

Anfange alles zu beobachten, anfange meine Umgebung anders wahrzunehmen, anfange tief einzutauchen und erst nach einem großzügigen Schluck von Inspiration wieder aufzutauchen, zu atmen, zu leben.

 

So stelle ich mir meinen einsamen Genuss vor. 

 

Ich könnte auch stundenlang alleine im Starbucks an einem Chai Tea Latte verharren und Leute beobachten. Es mag vielleicht komisch klingen, doch es interessiert mich, was die Menschen alles machen, wenn sie unter Mitmenschen sind oder einfach ihre Freizeit genießen. Es gibt nämlich so viele unterschiedliche Charaktere da draußen, die darauf warten entdeckt zu werden. Oder wie ich es mir in meinem Kopf ausmale haha.

Außerdem gibt es so viele verschiedenen Gesten, Mimiken und Haltungen, die ein Mensch einnehmen kann und auf die ich nie gekommen wäre - ich mein, Arme verrenken und Gesicht verzerren scheint schon sehr gesund zu wirken. Und durch Beobachtungen lernt man am besten.

 

Ich weiß nicht genau, wieso es mich so sehr fasziniert und ich gerne in der Öffentlichkeit zeichne. Vielleicht mag ich die Aufmerksamkeit, die die Leute mir schenken, wenn sie an mir vorbei laufen oder merken, dass sie das Ziel meiner Inspiration sind. Vielleicht kann ich mich besser konzentrieren und die Umgebung auf mich einwirken lassen, weil ich mitten im Geschehen bin. Vielleicht liegt es auch einfach an der frischen Luft, man weiß es nicht.

 

Aber es hilft!

 

Und wobei ? Einfach einen klaren Verstand zu kriegen, seine Gedanken zu sortieren oder eben nicht zu sortieren, weil es eh nichts zu suchen gibt. Einen blanken Kopf zu haben, weil man eh zu viel nachdenkt und sich selbst gerne in ein Loch der Selbstkritik wirft.

Dein eigenes Ego ist eben immer noch dein schlimmster Gegner.

 

Und das bräuchte ich ganz dringend, weil ich eben viel zu viel nachdenke. Es mag ja von Grund aus nichts schlimmes sein, doch man kennt es auch bestimmt selber, dass man viel zu sehr an der Vergangenheit hängt und dieser nachtrauert. Oder bin das nur ich ? 

 

Es gibt viele Dinge, die ich gerne verändert hätte, könnte ich in die Vergangenheit reisen. Aber ob ich das will und ob es das Richtige ist, weiß ich nicht. Doch wenn ich alleine bin, oder selbst mich gerade schminke oder mit einer Freundin rede und wir nur ein Wort fallen lassen, dass über Ecken und Kanten mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht werden kann, verliere ich meine Fassung und fange an zu diskutieren, zu streiten, zu trauern mit mir selber.

 

Es klingt vielleicht ein bisschen zu deprimiert, weil ich das mehr oder weniger zu detailliert rüber gebracht habe, aber es soll nur nachdenklich wirken (hahaha). Und auf einen wirken.

 

Vielleicht werde ich die Story mal in einem Blogeintrag schreiben, vielleicht bin ich da an einem Punkt angelangt, an dem ich darüber lachen kann und es nicht mehr ständig vermisse. Vielleicht ist es aber auch etwas Positives und ich sollte es umarmen und in mein Reich der Fantasie lassen, weil ich daraus Potential und Energie zur neuer Inspiration schaffen kann. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Lektion des Lebens und ich sollte es wertschätzen.

 

Und vielleicht höre ich lieber auf mit dieser deprimierten Stimmung weiter zumachen, weil ich weiß, dass ich nicht mehr damit aufhören werde haha.

 

Ein kleiner Tipp für Zwischendurch, falls du dich nicht traust in der Öffentlichkeit zu malen:

Fang einfach an. Es hört sich bestimmt viel schwerer an als gedacht, aber ich hatte zuerst auch total Schiss meinen Block und Stift rauszukramen und plötzlich fremde Leute in der Ubahn anzustarren und sie abzuzeichnen - vorallem mit meinem Talent, das nur aus Mitleid als Talent bezeichnet wird haha.

Es hilft, wenn du den ersten Schritt geschafft hast (Block und Stift rausholen), weil dann bleibt dir nichts anderes übrig als zu zeichnen sonst kommst du noch komischer rüber, wenn du den Block unbenutzt auf deinem Schoß liegen lässt oder es gleich darauf wieder einpackst (like - hallo? warum hast dus überhaupt rausgeholt? - hahaha)

 

stay positive,

Mini

 

 

What happened ?

 

Site-Updates:

Soundcloud, One Shots, Drawings, Sweets, Story,  Old Works, People, minigame 

 

Ein schönes Lächeln bringt mehr Trinkgeld ein.

 

Audrey nervt ein abgebrochener Fingernagel.

 

Mini muss zeichnen.



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Kommentare: 3
  • #1

    Laurie Sullivan (Dienstag, 01 September 2015 16:38)

    Deinen Eintrag finde ich sehr interessant ^-^ Sowie deinen Blog natürlich. Ich habe ihn schon mal in der Vergangenheit besucht.
    Wenn ich auch mal meinen Senf dazu geben darf; auch wenn es nur indirekt zum Thema passt.
    Zeichnen tu ich auch gerne. Aber die letzten jahre habe ich es nur noch sporadisch getan. Eben, wenn mich die Lust gepackt hat. Ich habe noch nie ausprobiert, in der Öffentlichkeit zu zeichnen. Ein Versuch wärs wert, aber dann wohl nur Objekte oder Florales xD Ich stell mir jedoch die Situation mit der Thematik Yoga ähnlich vor; da ich es seit gut 2 Monaten?, ausübe. Ich glaubem ich würde mir auch komisch vorkommen, wenn ich in der Öffentlichkeit -> hier Park, meine Übungen ausführe. Das Einzige, was dagegen hilft, wäre ein Selbstversuch.

  • #2

    Mini (Dienstag, 01 September 2015 23:33)

    @laurie sullivan
    ich weiß nicht ob du des überhaupt noch lesen wirst, aber ich konnte dir nicht auf deine Seite schreiben, weil die message-seite defekt ist.
    (hoffe einfach mal auf mein Glück, dass du die Seite nochmal besuchst :D)
    Aber ja ich kann das end gut verstehen. Vorallem find ich ist es bei Yoga noch schwieriger, weil du dich wirklich auch bewegst und damit die Aufmerksamkeit auf dich ziehen wirst (das Highlight auf der Straße sozusagen haha), während du beim Zeichnen einfach nur da sitzt und nur den Leuten auffällst, die aufmerksam durch die Gegend schauen. Also ich hoff du verstehst was ich meine haha
    Das Gleiche gilt auch beim Tanzen, ich kann zwar in der Öffentlichkeit malen - einfach so und plötzlich ganz spontan - aber tanzen, Freestyle, geht gar nicht :'D (auch nach 5 Jahren nicht)
    Aber ja, man muss echt einfach mal loslegen ohne zu überlegen oder viel nachzudenken und eine "ich-scheiss-drauf-attitude" haben. Das ist alles leichter gesagt als getan, deshalb bin ich so froh, dass ich mich beim Malen überwunden habe haha
    Bzw Yoga in der Natur wäre wahrscheinlich so friedlich, kann ich mir end gut vorstellen :)

  • #3

    Katjana (Donnerstag, 03 September 2015 11:33)

    "Verschwenderisch gut! XD das hat was. Vielen lieben Danke. Find dein Kommentar echt super lieb und süß, gerade da ich sowieso wegen der Story/Schreibstil wenig Feedback erhalte, gibt es doch wieder mehr Motivation den nächsten Kapitelpart zu schreiben.
    Wenn ich schon mit dem Thema "Schreibstil" anfange. Ich liebe deinen sei es die Starteseite und deine Beiträge, ich mag ihn. Das mit dem Zeichnen kenne ich aber. Ich würde auch gerne, aber derzeit kommt mir die Arbeit und einige Designaufträge dazwischen, dabei muss ich unbedingt weiter das Zeichnen üben, um die Charactersheets für die Story online stellen zu können. ^^" Die liebe gute Zeit Freund und Feind in einem Gewandt. XD

    Liebe Grüße
    Katjana

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